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Informationsblatt zur Anhörung im Asylverfahren in verschiedenen Sprachen (2. Auflage 2009/2010)

Die Informationsblätter vermitteln insbesondere Personen, die einen Asylantrag stellen wollen oder dies gerade getan haben, einen ersten Überblick über den Verlauf des Asylverfahrens beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Vor allem geben sie wichtige Hinweise darauf, was bei der Anhörung zu beachten ist, die für den Ausgang den Asylverfahrens häufig von entscheidender Bedeutung ist. Daneben enhalten sie kurze Informationen dazu, was bei Zustellung der Entscheidung über den Antrag zu beachten ist.

Hier geht es zu den Informationsblätter, die in verschiedenen Sprachen vorliegen.


DUBLIN III
Die Dublin-Verordnung besagt, dass derjenige Mitgliedstaat der EU für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig ist, in dessen Territorium der Asylsuchende zuerst europäischen Boden betritt. Wird also festgestellt, dass ein Flüchtling z.B. schon in Italien registriert war, dann wird er nach Italien zurückgeschoben.
Die krisengeschüttelten EU-Staaten im Süden oder Osten der EU haben kein soziales Netz für Flüchtlinge. Schon gegenüber den eigenen Staatsangehörigen ist der Sozialstaat zumeist schwach ausgestattet. Z.B. in Griechenland, Italien, Bulgarien oder Ungarn kämpfen Flüchtlinge ums Überleben, leben als Obdachlose auf der Straße, haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und müssen betteln.